Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Martin-Jägersche Stiftung ist eine traditionsreiche Ortsteilstiftung in Sibratshofen. Der Namensgeber, Martin Jäger (13. August 1804 – 1. November 1875), war ein Großbauer in Sibratshofen. Er blieb unverheiratet und kinderlos. In den Jahren 1866, 1874 und 1875 verfügte er per Testament, dass sein gesamter Bauernhof, seine Grundstücke und sein Vermögen nach seinem Tod nicht zersplittert werden, sondern als Ortsstiftung an die damalige Gemeinde Sibratshofen und seine Verwandtschaft fallen. Nach seinem Tod am 1. November 1875 trat das Testament in Kraft und legte den Grundstein für die heutige Ortsteilstiftung. Im Ort erinnert heute unter anderem der Martin-Jäger-Weg an den historischen Wohltäter. Die Stiftung sorgt bis heute dafür, dass lokale Projekte – von der Dorferneuerung bis hin zu kirchlichen und sozialen Beiträgen – finanziell unterstützt werden. Der Marktgemeinderat Weitnau bestätigte entsprechend der Statuten die Wahl von Lukas Bresele zum Stiftungsvorsitzenden, von Marcus Rietzler zum stellvertretenden Stiftungsvorsitzenden und von Angelika Hutter zur Schriftführerin.
Auch das Thema Ganztagesbetreuung in Ferienzeiten wurde im Gremium behandelt, da zum 01.08.2026 bundesgesetzlich eine Neuregelung in ganz Deutschland eingeführt wurde. Zusammen mit umliegenden Gemeinden streben wir eine interkommunale Zusammenarbeit an. Es wurde ein Elternbeitrag in Höhe von 150 Euro pro Betreuungswoche festgelegt. Die Entscheidungen sind auf ein Jahr vereinbart worden. Nach dieser Zeit und den dann vorliegenden Erfahrungen wird das Thema erneut behandelt.
Mit herzlichen Grüßen
Florian Schmid
Erster Bürgermeister
Marktgemeinde Weitnau