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Aktionstage an der Alttrauchburg: Gemeinsam für den Erhalt des historischen Wahrzeichens

 

Weitnau/Kleinweiler - Mit großem Engagement und tatkräftiger Unterstützung aus der Gemeinde wurden an der Alttrauchburg umfangreiche Grünschnittarbeiten durchgeführt. Ziel der beiden Aktionstage war es, den Bewuchs rund um die historischen Mauerreste gezielt zurückzunehmen, die Sichtbarkeit der Burganlage zu verbessern und gleichzeitig einen Beitrag zum langfristigen Erhalt des historischen Bauwerks zu leisten. Eine wichtige Grundlage für die Durchführung der Arbeiten war die vorausschauende Planung und gute Vorbereitung durch Bauhofleiter Benedikt Müller, dem hierfür besonderer Dank gilt.

 

Erster Aktionstag: Gemeinsam anpacken für freie Sicht auf die Burg

 

Beim ersten Aktionstag beteiligten sich rund 20 Vereinsvertreter aus dem Gemeindegebiet an den Arbeiten. Der Schwerpunkt lag auf der Ostseite der Hauptburg sowie dem südlich gelegenen Diebesturm. Mit vereinten Kräften wurde der teilweise dichte Bewuchs zurückgeschnitten und die historischen Mauerbereiche wieder freigelegt.

 

Die Vorher-Nachher-Bilder verdeutlichen eindrucksvoll, welche Veränderungen durch den gemeinsamen Einsatz erreicht werden konnten. Besonders markant ist das Ergebnis am Diebesturm, der bislang weitgehend hinter dichtem Bewuchs verborgen war. Durch die gezielten Rückschnittarbeiten ist der historische Turm nun wieder deutlich erkennbar – sowohl vom Biergarten der Burggaststätte als auch vom Weg hinauf zur Burg. Damit wird die historische Bausubstanz wieder stärker erlebbar und die Anlage gewinnt sichtbar an Attraktivität.

 

Auch an der Ostseite der Hauptburg wurde eine deutliche Veränderung erzielt. Die gesamte Flanke konnte von übermäßigem Bewuchs befreit werden, sodass die historischen Mauern wieder wesentlich besser zur Geltung kommen. Bei sämtlichen Arbeiten wurde besonderes Augenmerk auf einen schonenden Umgang mit der Vegetation gelegt. Vor allem die stabilisierenden Wurzelwerke wurden bewusst vollständig im Boden belassen, um die natürliche Verankerung des Hanges möglichst wenig zu beeinträchtigen. Der gezielte Verjüngungsschnitt trägt damit nicht nur zu einer verbesserten Sicht auf die Burganlage bei, sondern setzt zugleich einen positiven Impuls im Hinblick auf die Hangsicherung.

 

Zweiter Aktionstag: Anspruchsvolle Arbeiten an Mauern und Felsbereichen

 

Weitere Pflegearbeiten an den historischen Mauern und im angrenzenden Felsbereich wurden an einem zweiten Tag durchgeführt. Die Arbeiten wurden von den beiden Gemeinderäten Johannes Danner und Martin Fink eigenverantwortlich initiiert und mit Unterstützung von Julian Reischmann umgesetzt. Dankenswerterweise stellte die Firma Edelrid aus Isny benötigte Ausrüstung zur Verfügung und half bei der Planung der Aktion.

 

Im Mittelpunkt standen diesmal insbesondere schwer zugängliche Stellen. Mithilfe von Seilen konnten auch steile und unwegsame Bereiche erreicht und vom störenden Bewuchs befreit werden. Unter körperlichem Einsatz konnten auch an diesen anspruchsvollen Stellen sichtbare Verbesserungen erzielt werden. Die freigelegten Mauer- und Felsabschnitte treten nun deutlicher hervor und vermitteln einen besseren Eindruck von der historischen Struktur der Burganlage.

 

 

 

Ein starkes Zeichen für den gemeinsamen Erhalt der Alttrauchburg

 

Beide Aktionstage zeigen, wie viel durch ehrenamtliches Engagement, fachkundige Unterstützung und die Zusammenarbeit verschiedener Akteure erreicht werden kann. Die deutlichen Veränderungen im Vorher-Nachher-Vergleich machen den Erfolg der Maßnahmen unmittelbar sichtbar.

 

Die gezielten Grünschnittarbeiten tragen dazu bei, die Alttrauchburg als bedeutendes historisches Wahrzeichen der Gemeinde besser zur Geltung zu bringen und ihre Umgebung weiterhin verantwortungsvoll zu pflegen. Allen beteiligten Helfern gilt daher ein herzlicher Dank für ihren Einsatz und ihre Unterstützung.

Foto: Johannes Danner und Julian Reischmann

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