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40. Firmenjubiläum bei IGEBA

 

Firmenführung, Fachgespräche, Präsentation eines Prototyps: IGEBA aus Deutschland feierte beim 40. Firmenjubiläum starke Werte und kleine Geschichten, die ans Herz gingen – und ganz sicher eine Weile in den Köpfen bleiben werden. Alfred Baiz aus Kleinweiler und seine Partner haben mit IGEBA eine sehr erfolgreiche und weltweit tätige Firma gegründet.

Vor 40 Jahren bestellte der Asiate Frederick Heng 25 Nebelgeräte. Produktionsort: Weitnau im Allgäu. Zieladresse: Singapur in Asien. Bis heute verkauft die Firma „Agrofog“ der Familie Heng bis zu 1000 Einheiten pro Jahr aus dem Hause IGEBA. Einsatzorte: Singapur, Malaysia und Myanmar. Agrofog ist eins von vielen internationalen Unternehmen, die die Geräte des deutschen Spezialisten schätzen und erfolgreich vertreiben.

In über 100 Ländern arbeiten Schädlingsbekämpfer, Landwirte, Gartenbauer und Desinfektionsfachleute mit den Nebelmaschinen, die praktisch alles können: kalt und warm, weit oben oder bodennah, rein elektrisch oder mit Motor. Die Produktpalette von IGEBA reicht von klein bis groß, von stationär bis mobil, von bewährt bis neu entwickelt.

Die Kunden dazu, egal wo auf der Welt, haben eins gemeinsam: „Sie sind alle Profis in der Anwendung“, sagt Jürgen Stark, der Technische Leiter der Firma. Gibt es irgendwo ein Problem, löst er es – entweder aus der Ferne, mit seinem Team oder persönlich vor Ort. „Wir lassen niemanden im Stich – nirgendwo.“

Um die IGEBA-Geräte ständig zu verbessern, zeigt die Firma immer ein offenes Ohr. Die pfiffigen Mitarbeiter entwickeln zu den Bedürfnissen dann eine Lösung oder gleich ein ganzes Produkt. Zum Beispiel den Unipro40-T, dessen Düsen sich per Teleskop auf 4,30 m hochkurbeln lassen. „Dieses Gerät ist speziell für hochwachsende Pflanzen in Gewächshäusern. Damit legt sich der Nebel von oben über die Pflanzen“, erklärt Jürgen Stark mit dem Blick auf das brummende Gerät mit den Düsen in schwindelnder Höhe.

Anpassungsfähigkeit ist nur eine der Stärken, auf die die Firma mit etwa 30 Mitarbeitern in ihrer imposanten Unternehmensgeschichte zurückblicken kann: „Mit Weitsicht und Durchhaltevermögen schafften die Gründer es, sich am Markt zu etablieren und bis heute zu bestehen“, berichtete Gesellschafterin Nicola Borkmann über die Herren Otto Locher, Paul Bongartz und Bernd Preuss, die Gebäudebrände und andere Tiefschläge überstehen mussten.

Vor 40 Jahren gründeten sie das Unternehmen mit der Idee, Geräte in höchster Qualität zu produzieren. 1982 starteten sie mit einer Portion Werkzeug, entsprechenden Tanks und Geräteteilen. Das Ergebnis: das TF30 – ein tragbares Handnebelgerät. Heute wirkt das Stück im Vergleich zu den Neuentwicklungen wie ein Exponat eines Museums. Das Konzept dahinter ist aber  dasselbe: „Wir hören den Kunden gut zu“, erklärt Alberto Sabatini den Ursprung jeder Neuheit im Hause IGEBA. „Und entwickeln Geräte dann in guter Zusammenarbeit.“

Das war auch im Rahmen der Geburtstagsfeier an allen Ecken zu spüren. „Verbindung und Austausch sind wichtige Werte, die wir bei IGEBA seit Jahrzehnten pflegen“, erklärte Alberto Sabatini die mehrtägige Veranstaltung auf einem hohen Informationsniveau. Bei der Werksführung und im Präsentationsbereich waren die IGEBA-Mitarbeiter aufmerksam in die Gespräche vertieft – und das mit einer ganzen Reihe an Nationen. „Zusammen beherrschen wir im Unternehmen zehn Sprachen.“ Das helfe natürlich, die Probleme der Kunden genau zu verstehen, um darauf richtig zu reagieren.

Zum Jubiläum war nur ein Teil der Vertreter präsent, mit denen IGEBA seit Jahrzehnten zuverlässig zusammenarbeitet. Geschäftspartner aus Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Russland, Rumänien, Serbien, Bulgarien, Schweiz, Tschechien, Ägypten, Venezuela, Israel, Türkei und aus Singapur ließen es sich nicht nehmen, persönlich zu gratulieren und brachten ihre Wertschätzung sogar öffentlich auf den Social Media Kanälen zum Ausdruck.

„Unser Kundenkreis ist deutlich größer“, erklärte Alberto Sabatini und war in seiner Rede in Gedanken bei allen, denen es nicht möglich war zu kommen. Dankbar für die vielen über Jahre aufgebauten Verbindungen, die sich zu herzlichen Beziehungen entwickelten, sagte er: „Es gibt kein Land auf der Welt mit Tropen, in dem wir nicht vertreten sind.“ Sogar für große Filmproduktionen würden die Geräte von IGEBA eingesetzt. Zitat der Filmemacher: „Weil man sich bei dieser Firma auf die Funktionstüchtigkeit verlassen kann.“

„Jedes Gerät, das unser Werk verlässt, ist getestet“, versprechen die Macher der Maschinen – und das seit vier Jahrzehnten. Beim Rundgang durch das verblüffend lange Firmengebäude, zeigt sich, woher das Vertrauen in die Funktionstüchtigkeit kommt: IGEBA macht die meisten Bauteile selbst. Große Maschinen spucken kleine Deckel im Takt in große Körbe. In anderen Abteilungen fertigen die Mitarbeiter Gitter und Rohre selbst.

Zerspanen, Drehen, Schweißen, Stanzen, Pressen, Formen – bei IGEBA steckt vom Umformen der Zuläufe bis zur Endmontage in jedem einzelnen Schritt vier Jahrzehnte Wissen und Erfahrung. Die Anregung dazu kommt häufig von den Kunden selbst: Das bestätigt auch Sadik Volkan Biner aus Istanbul (Türkei) der seit 25 Jahren mit der deutschen Firma arbeitet: „IGEBA sucht immer nach guten Lösungen für die Probleme seiner Kunden.“

Zum Jubiläum präsentierte die Firma den Prototyp eines speziell entwickelten Geräts, das Gartenbauer von einem Hauptproblem befreien soll. Angeregt durch einen französischen Kunden investierte IGEBA viel Geld und Zeit in die Planung und die Konstruktion des ersten Testgeräts.

Der Antrieb: „Service for people and plants”. Mit dieser aufrichtig gemeinten Ansage feierte IGEBA mit Mitarbeitern, Gesellschaftern und Wegbegleitern ein großes Fest einer soliden Erfolgsgeschichte – auch in Zukunft. Denn im Mittelpunkt steht bei IGEBA immer der Kunde. Egal ob Schädlingsbekämpfung, Desinfektion, Pflanzenschutz oder Schutz von Lebensmitteln – stellvertretend für jeden Auftrag und jeden fleißigen Mitarbeiter, der die Bestellung mit Herzblut anfertigte, dankte Alberto Sabatini seinen Gästen. Mit persönlichen Geschichten zu einzelnen Begegnungen, abgeschlossenen Wetten oder beeindruckenden Verkaufsergebnissen.

Die Reden der Gesellschafter und Gründer verrieten den Gästen das Geheimnis des Erfolgs: „Das kritische Feedback unserer Kunden brachte uns Stück für Stück weiter – und am Ende dorthin, wo wir heute stehen.

Frederick Heng erinnerte noch einmal daran, wie alles begann: „Vor 40 Jahren flog ich von Singapur nach Deutschland, um die Gründer zu treffen.“ Damals handelte Frederick Heng bereits mit Nebelmaschinen. „Ich wollte sehen, was für Pioniere hinter dem Gerät stecken, das ich in Singapore gesehen hatte.“

Sein Fazit: „Vor 40 Jahren traf ich eine Entscheidung, die ich bis heute nicht einen Tag bereut habe.“

Bildunterschrift:

v.l. Bürgermeister Florian Schmid, Firmengründer Alfred Baiz, Geschäftsführer Alberto Sabatini.

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